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"Immer, wenn es Gott gefiel, auf Erden etwas Grosses zu tun, hat er mehr oder weniger den Pfad des Gewohnten verlassen."

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 21. Februar 2018 11:00Alter: 293 days
/ Kategorie: Weltweit

Hilfe für Notleidende in Syrien

Die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen haben dazu geführt, dass in Syrien derzeit über 13 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sind. In Zusammenarbeit mit zwei Partnerorganisationen engagiert sich auch das methodistische Hilfswerk UMCOR für diese Menschen.

Eine Frau erhält in der Nähe von Aleppo ein Hilfspaket von einem IOCC-Angestellten

Mehr als 11 Millionen Syrerinnen und Syrer sind derzeit auf der Flucht. Gut 5 Millionen von ihnen haben in Nachbarländern Zuflucht gefunden; über 6 Millionen Männer, Frauen und Kinder leben als Vertriebene im eigenen Land. Sie kämpfen nicht nur mit einer schwierigen Sicherheitslage und fehlenden Zukunftsperspektiven, sondern sind angesichts der rauen Lebensbedingungen auch völlig erschöpft.

 

Seliman ist eine solche Person. Er hat die Verantwortung übernommen, für seine beiden Enkelkinder zu sorgen, nachdem deren Eltern während eines Angriffs auf Aleppo ums Leben gekommen waren. Aber er war nicht in der Lage, den Kindern Seife, Zahnpasta oder andere Artikel des täglichen Bedarfs zu kaufen. «Gott sei Dank ist mein Haus während der Angriffe nicht zerstört worden», sagt Seliman. «Aber meine Arbeit in einer Baufirma habe ich verloren, und ich bin völlig abhängig von der durch Nichtregierungsorganisationen geleisteten Hilfe geworden. Sie können sich nicht vorstellen, wie wichtig die verteilten Hygiene-Pakete für mich und meine Enkelkinder sind.»

 

Gerade in dieser Hinsicht hilft auch UMCOR, das weltweit tätige Hilfswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, mit. Es hat USD 90'000.— zur Verfügung gestellt. Damit werden, in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen IOCC (International Orthodox Christian Charities) und DERD (Departement für Ökumenische Beziehungen und Entwicklung des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats von Antiochien) Hilfsgüter beschafft und verteilt: Hygienepakete, Artikel für Kleinkinder und Bettwaren beispielsweise.

 

Auch Connexio, das Netzwerk für Mission und Diakonie der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz und in Frankreich, unterstützt diese Hilfsbemühungen. Im Februar 2018 wurden insgesamt CHF 17'000.-- überwiesen, die ebenfalls via UMCOR notleidenden Menschen im Nahen Osten zugutekommen werden.

 

In einer Zeit, in der vieles ungewiss ist, sind solche Zeichen wichtig. Nicht nur, weil die Güter in Notsituationen konkret helfen. Sondern weil sie den Menschen auch zu verstehen geben, dass sie nicht allein sind.

 

Quelle: www.umcor.org, www.connexio.ch 


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