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Hingabe

"Christus wird dir deinen Platz und deinen Rang zuweisen, ob er nun höher oder niedriger ist, ob es dir gut geht oder ob du leidest. Gib dich damit zufrieden, dass Christus beides, deine Arbeit und deine Situation bestimmt, dass er so oder so über dich verfügt."

John Wesley (1703 - 1791)

Dienstag 17. April 2018 15:30Alter: 39 days
/ Kategorie: Europa

Die Kirche wieder auf die Strasse bringen

Methodistische Gemeinden sind sehr auf ihren eigenen Ort konzentriert. Das ist eine Erkenntnis, die eine Gruppe von Studierenden der Kultur- und Sozialanthropologie bei einem Studienprojekt in der methodistischen Gemeinde Wien-Fünfhaus gewonnen haben. Sie besuchten Gottesdienste, Bibelstunden, Chorproben und arbeiteten in der Wärmestube mit. Auf der Strasse sehen, dürfe man die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) aber ruhig auch.

(Bild: emk.at)

Eine sozial aktive Kirche habe sie wahrgenommen, sagt eine Studierende in einem von der EMK in Österreich publizierten Interview. Nicht nur bei der Wärmenstubenarbeit. Sondern auch, dass Mitglieder versuchen, Kirche in ihrem Alltag zu leben, anderen helfen, dass sie Rücksicht nähmen. Hier stimme Anspruch und Wirklichkeit überein. Und – so ein persönlicher Eindruck einer Studentin, den sie bisher in der Kirche noch nicht so erlebt hatte: Frauen und Männer seien in dieser Kirche gleichwertig.

 

Es gibt noch andere Kirchen

 

Eine weitere Erkenntnis des Projekts sei, dass es in Österreich neben der grossen katholischen auch noch andere christliche Kirchen gibt. Das öffne den Blick, wie Kirche anders gelebt werden könne. Auch Vergleiche würden möglich. Die EMK habe nicht so hierarchische Strukturen, die Ansprache im Gottesdienst wäre einfacher und Bezüge zu aktuellen politischen Themen gäbe es auch.

 

Niemanden missionieren?

Eine Studentin stellt fest, dass die EMK von ihrer Entstehung her den Anspruch habe, eine missionarische Kirche zu sein, aber zugleich betone, dass niemand missioniert werden solle. Dazu bemerkt die Studentin, dass es grundsätzlich «korrekt» sei, dass niemanden etwas aufgezwungen werden solle. Aber ob Leute, die vorbeikämen, einfach so zum Reinkommen animiert würden, da sei sie sich auch nicht sicher. «Wenn man vielleicht die EMK auf der Strasse sieht, die eine coole Aktion macht, Leute anspricht, niemanden etwas aufzwingt - warum nicht? Warum nicht die Kirche wieder auf die Strasse bringen?»


Quelle: EMK in Österreich


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