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"Beginne den Gottesdienst pünktlich und ziehe ihn nicht unnötig in die Länge. Geh in der Predigt auf die Fragen ein, die die Zuhörer bewegen. Entwickle deine Gedanken in guter, logischer Folge. Vermeide ausgefallene Wörter und Redewendungen, auch wenn sie gerade in Mode sind."

John Wesley (1703 - 1791)

Donnerstag 07. Januar 2016 12:18Alter: 3 yrs
/ Kategorie: Aus den Gemeinden

Abschiednehmen in Rupperswil

Die 21-jährige Simona Fäs war unter den vier Mordopfern in Rupperswil. Zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern gehörte sie der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an. Am Samstag findet nun in der 3x3 Halle der EMK in Hunzenschwil der Abschiedsgottesdienst für Simona Fäs statt.

Zeichen der Trauer um die Mordopfer in Rupperswil

„Simona war eine engagierte und fröhliche Jungscharleiterin der EMK-Jungschi Robi und war auch sonst aktiv in der 3x3 Gemeinde“, sagt Marc Nussbaumer, Pfarrer der EMK-Gemeinde 3X3, über Simona Fäs. Wer immer mit ihr zusammen war, sei durch ihre Lebensfreude und ihren Glauben angesteckt worden.

 

Der Abschiedsgottesdienst am Samstag wird von Thomas Matter und Marc Nussbaumer zusammen mit vielen weiteren Personen, die mitwirken, gestaltet. Es seien, so Marc Nussbaumer, sehr viele Menschen in der Familie, im Beziehungsnetz der Angehörigen, im Dorf, in der Jungschar und in der Gemeinde betroffen, aufgewühlt und bewegt.

So gelte es zuerst durch „unsere Anwesenheit den Schmerz zu teilen“, den Empfindungen und Gedanken der Menschen Worte zu geben und andere Ausdrucksformen der Anteilnahme zu ermöglichen. Gerade in den Psalmen fänden sich Worte für alle Empfindungen, von Hilflosigkeit über Wut, Rache, Sehnsucht nach Hilfe und erfahrener Nähe Gottes. All das könne helfen, die nächsten Schritte zu gehen.

 

„Gott leidet mit“

 

„Wir erleben auch, wie Gottes Geist wirklich ein Beistand und Tröster ist“, erzählt Marc Nussbaumer aus seinem aktuellen Erleben. Die Menschen seien achtsam und trügen einander. Das sei eine sehr hilfreiche und wertvolle Erfahrung.

„Wir erleben einmal mehr, dass wir als Menschen nicht fähig sind, das Rätsel um Leid und um das Böse in der Welt zu enträtseln.“ In diesem Bereich seien Menschen schmerzlich Grenzen gesetzt. „Aber wir sind fähig, uns von der Not in der Welt betreffen zu lassen, barmherzig zu sein und dabei auch etwas vom Schmerz Gottes zu erahnen.“ Gott sei ein mitleidender Gott. Diese geheimnisvolle Erfahrung stärke und mache zuversichtlich, dass „gerade auch in diesen Erfahrungen Menschen von Gottes Wirken in dieser oft so unheilvollen Welt berührt werden“, sagt Marc Nussbaumer und dankt für alle Gebete, „die uns begleiten“.

Abschiedsgottesdienst für Simona Fäs

Samstag, 9. Januar 2016, 14.00 Uhr, in der 3x3 Halle der EMK, Hunzenschwil, www.emk-hunzenschwil.ch

 

Quelle: Marc Nussbaumer / BSt.


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