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Bibel, Visionen...

"Verlass dich nie auf Visionen oder Träume, auf plötzliche Eingebungen oder auf irgendwelche andere starke Impulse. Denke daran: Nicht durch solche Dinge sollst du den Willen Gottes in einer bestimmten Situation erfahren, sondern indem du schlicht und einfach die Aussagen der Heiligen Schrift auf deine Lage beziehst. Dabei stehen dir Erfahrung und Verstand zur Verfügung, und der Geist Gottes wird dich unterstützen."

John Wesley (1703 - 1791)

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Donnerstag 21. Dezember 2017 11:13Alter: 355 days
/ Kategorie: Schweiz

Schulungszusammenarbeit mit dem Cevi

Die Jungschar der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) will im Bereich der Ausbildung der Leiterinnen und Leiter zukünftig mit dem Cevi, dem drittgrössten Jugendverband der Schweiz, zusammenarbeiten. Damit erhalten die EMK-Jungscharen (JEMK) wieder J+S-Beiträge vom Bundesamt für Sport (BASPO).

Sie liessen sich als Jungschar-Leiterinnen und -Leiter ausbilden.

Die JEMK, die bislang Teil der Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz (EMK) war, will sich an ihrem Konvent am letzten März-Wochenende 2018 in Bern in ihrer heutigen Form auflösen und einen eigenständigen Verein als Dach für die EMK-Ortsjungscharen gründen. Die Statuten dafür wurden bereits erarbeitet und die Betroffenen konnten in einer Vernehmlassung ihre Meinung dazu einbringen. In den Vorabklärungen wurden auch verschiedene Optionen für die Ausbildung der Leiterinnen und Leiter geprüft. Die JEMK-Verantwortlichen arbeiteten in den vergangen Monaten in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus anderen christlichen Jugend-Verbänden mit, die in Zusammenarbeit mit dem BASPO die Gründung des gemeinsamen Ausbildungsdachverbands „Ausbildung+“ anstrebte.

 

An einem Treffen vom 18. Dezember 2017 wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe den Verantwortlichen aus Verbänden und Kirchen präsentiert. Diskutiert wurden insbesondere die erarbeiteten Grundlagen für Ausbildung+ und die Musterstatuten für lokale Jungscharen. Dabei stellte sich heraus, dass die beteiligten Jugendverbände und ihre Kirchen zu unterschiedlichen Einschätzungen gegenüber dem gemeinsamen Ausbildungsverband gelangt waren. Die JEMK gab anlässlich dieses Treffens bekannt, dass sie eine Schulungszusammenarbeit mit dem Cevi anstrebt und Ausbildung+ nicht beitreten wird.

 

Die JEMK schliesst sich nicht Ausbildung+ an

 

„Der Entscheid, sich nicht am Dachverband Ausbildung+ zu beteiligen, fiel im Laufe der Abklärungen zu den verschiedenen Optionen“, sagt Nicole Becher, die derzeitige JEMK-Präsidentin. Dabei habe sich gezeigt, dass es zwischen den einzelnen Jugendverbänden grosse Unterschiede in den Strukturen, insbesondere im Verhältnis der einzelnen Ortsgruppen zur Ortsgemeinde bzw. im Verhältnis des Verbands zu (s)einer Kirche, gebe. „Diese Unterschiede werden auch weiterhin im Verband Ausbildung+ eine Rolle spielen“, so die Einschätzung der EMK-Pfarrerin. Die JEMK strebe nun an, dass ihre Ortsgruppen eigenständige Vereine gründen, die beim JEMK-Verband angeschlossen sind. Die JEMK sei in Zukunft ein Verband, der mit der EMK verbunden, aber eigenständig sei. Bei dieser Organisationform hätte sich die JEMK an anderen grossen Jugendverbänden orientiert.

Die Schulungszusammenarbeit mit dem Cevi biete gegenüber dem Beitritt zu Ausbildung+ den Vorteil, dass man sich nur mit einem Verein absprechen müsse und dieser erst noch ähnlich strukturiert sei. 

 

Ohne Beitritt zu Ausbildung+ weiterhin Lager-Beiträge von J+S

 

Die JEMK plant, sowohl den Ortsjungscharen als auch den JEMK-Regionen definitiv bis Ende Januar Musterstatuten mit einer ausführlichen Anleitung zur Vereinsgründung zukommen zu lassen.

 

Die Ortsjungscharen bzw. die EMK-Gemeinden oder die Coaches wurden vom BASPO in einem Brief Mitte Dezember informiert, wie sie weiterhin Lager im Rahmen von J+S durchzuführen können. Im Brief wird erwähnt, dass die Ortsjungscharen dem Dachverband Ausbildung+ beitreten können. Für die JEMK-Jungscharen ist dies nun nicht mehr nötig, da die JEMK die Aus- und Weiterbildung mit der Schulungszusammenarbeit mit dem Cevi sichern wird.

Zur Zeit erarbeiten die JEMK und EMK auch eine Vereinbarung, die die gegenseitigen Verpflichtungen festhält. „Beiden, EMK und JEMK, liegt daran, die Verbundenheit auch in der neuen Organisationsform zu behalten und sich gegenseitig mit ihren je eigenen Stärken zu unterstützen“, sagt Nicole Becher.

 

Quelle: Medienmitteilung Ausbildung+ / Nicole Becher / BSt.


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