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Zeit und Ewigkeit

"Wenn wir sagen, Gott weiss alles vorher, stimmt das eigentlich nicht, denn für Gott gibt es kein Vorher und kein Nachher. Die ganze Zeit – oder vielmehr die ganze Ewigkeit – ist im selben Augenblick gegenwärtig. Uns Menschen sind nur jeweils sehr kurze Abschnitte der Ewigkeit als Zeit in die Hand gegeben."

John Wesley (1703 - 1791)

Newsdetail

Freitag 17. Juni 2016 17:49Alter: 2 yrs
/ Kategorie: JK CH-F, Schweiz, Frankreich

Bethesda-Direktor kündigt seine Ablösung an

In diesem Jahr berichtete die Stiftung Diakonat Bethesda als Selbständiges Werk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) gegenüber der Jährlichen Konferenz in Münsingen. „Dem Bethesda geht es gut“, sagte Direktor Jürg Matter und verriet gleichzeitig, dass das Inserat für seine Nachfolge in diesen Tagen geschaltet worden sei.

Jürg Matter vor der Jährlichen Konferenz

Wie bisher werde auch sein Nachfolger bzw. seine Nachfolgerin eine zentrale Rolle im Bethesda spielen, betonte Jürg Matter. Weiterhin solle die christliche Ausrichtung der Stiftung überall zum Ausdruck kommen.

 

In der gesamten Stiftung sei eine Konsolidierung spürbar, nachdem in den letzten Jahren sehr viel gebaut und erneuert worden war. Deshalb hat man das Jahr 2016 zu einem „baulosen Jahr“ erklärt. In den kommenden zwei Jahren wird noch der letzte Bettentrakt des Bethesda-Spitals saniert werden. Weiter soll der 50-jährige Hauptsitz der Bethesda Alterszentren AG in Küsnacht gesamterneuert werden. Mit den geplanten Generationenwohnungen in Basel will man auch in Zukunft innovativ und nahe bei den Menschen bleiben.

 

In der Zehn-Jahres-Finanzplanung ist auch die Renovation des Wesley-Hauses, eines weiteren Bethesda-Alterszentrums in Basel, enthalten. Jürg Matter ist zuversichtlich, dass alles, was in den letzten Jahren an weitern Um- und Neubauten angedacht und eingefädelt wurde, in den kommenden Jahren unter der Führung des neuen Direktors umgesetzt werden kann.

 

Jürg Matter dankte zum Schluss den Diakonissen, die das Bethesda gegründet weiterhin „das ganz wichtige Rückgrat“ des Diakonats darstellten, auch wenn sie sich nicht mehr an so vielen Orten wie früher aktiv beteiligen könnten. Ein weiterer Dank gab der Bethesda-Direktor an den Stiftungsratspräsidenten, Heinz Fankhauser, weiter, der sich mit grosser Umsicht und weit über den üblichen Rahmen eines Ehrenamtes hinaus bei Bethesda engagiere.

 

Heiner Studer, ehemaliger Nationalrat und Konferenzmitglied aus Baden, dankte für die klare Haltung des Bethesda im Bereich des Schwangerschaftsabbruchs. Es sei heute sehr wichtig, in solchen Bereichen gut und klar zu kommunizieren. Das scheine dem Bethesda zu gelingen, wenn man die Zeitung lese. Auch die Art und Weise, wie über das kommende Projekt eines „Lebenshauses“ gesprochen wird, ist für Studer vorbildlich.

 

Autor: Stefan Pfister


United Methodist Church