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"Beginne den Gottesdienst pünktlich und ziehe ihn nicht unnötig in die Länge. Geh in der Predigt auf die Fragen ein, die die Zuhörer bewegen. Entwickle deine Gedanken in guter, logischer Folge. Vermeide ausgefallene Wörter und Redewendungen, auch wenn sie gerade in Mode sind."

John Wesley (1703 - 1791)

Montag 03. September 2018 13:00Alter: 76 days
/ Kategorie: Europa

Auch Methodisten bei Demo «Wir in Chemnitz...»

In Chemnitz meldeten sich die Kirchen zu Wort. Am Sonntag, den 2. September demonstrierten tausend Menschen für gemeinsames Handeln.

Bild: Christhard Rüdiger

Methodist/innen aus Chemnitz beteiligten sich am Sonntag, den 2. September an der Kundgebung, zu der die Evangelisch-lutherische Landeskirche unter dem Motto «Wir in Chemnitz – aufeinander hören, miteinander handeln» eingeladen hatte. Vor den rund tausend Demonstranten nahm die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig mit den Worten «Suchet der Stadt Bestes» ein Bibelwort aus dem Buch des Propheten Jeremia auf, berichtet der evangelisch-methodistische Superintendent Christhard Rüdiger.


Im Gespräch bleiben
Der Ministerpräsident Sachsens, Michael Kretschmer, appellierte an die versammelten Menschen, mit Mut und Nachdruck allen in Chemnitz lebenden Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. Einig war man sich, dass es keine Gewalt geben dürfe. In den nächsten Wochen wird es darauf ankommen, beharrlich im Gespräch miteinander zu sein, erklärt Christhard Rüdiger. Die Meinungen liegen aktuell oft weit auseinander und Gefühle bestimmen die Reaktionen. Die Zukunft wird aber nicht in einem weiteren Auseinanderdriften liegen können.


Methodist/innen arbeiten mit Flüchtlingen
In ihrem Aufruf zur Demonstration hatte die evangelische Landeskirche Sachsens den Angehörigen des zu Tode gekommenen Chemnitzers ihr Mitgefühl ausgesprochen. Gleichzeitig verurteilte sie die «gewalttätige Instrumentalisierung des nächtlichen Vorfalls durch radikale Demonstranten auf das Schärfste.» Sie mahnte zu Frieden und Gewaltlosigkeit und rief die Bevölkerung «zu einem respektvollen Miteinander der Menschen» in Chemnitz auf. Jetzt sind alle verbindenden und versöhnlichen Kräfte gefordert, erklärt Christhard Rüdiger. Vielleicht können die Kirchen dazu ihren Beitrag leisten. Beide methodistische Gemeinden in Chemnitz engagieren sich bereits seit langem in der Arbeit mit Flüchtlingen.

 

Michael Putzke, emk.de


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