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"Christus wird dir deinen Platz und deinen Rang zuweisen, ob er nun höher oder niedriger ist, ob es dir gut geht oder ob du leidest. Gib dich damit zufrieden, dass Christus beides, deine Arbeit und deine Situation bestimmt, dass er so oder so über dich verfügt."

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 27. Juni 2018 08:53Alter: 144 days
/ Kategorie: Schweiz, JK CH-F, Frankreich

Segensspuren bleiben: Gedenkfeier an der Jährlichen Konferenz

Am Freitagnachmittag wurde an der Tagung der Jährlichen Konferenz in Bülach an Personen erinnert, die im vergangenen Jahr gestorben sind. Pfarrerin Andrea Brunner leitete Angehörige und Delegierte durch die besinnliche Feier.

Andrea Brunner erinnerte an Menschen, die die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) geprägt haben, die ihr Gesicht, Stimme, Hände und Füsse gaben. Sie taten dies in sehr unterschiedlicher und segensvoller Weise als Pfarrpersonen, Ehegattinnen von Pfarrern oder engagierte Laien. Sie haben dabei Gott und Menschen gedient. Sie wurden oft ermutigt, waren erfreut und haben manchmal auch gelitten.

 

Wie eine Wolke
Andrea Brunner knüpfte mit ihren Gedanken an ein Bibelwort aus dem Hebräerbrief an: Die Verstorbenen seien die «Wolke der Zeuginnen und Zeugen», die uns umgibt und uns auf dem Weg ermutigt auf Jesus zu sehen, der uns im Glauben vorangeht und ihn vollendet. Eine Wolke sei sichtbar und doch nicht greifbar, sagte die Pfarrerin. Das sei ein Sinnbild für das, was sich oft nicht in Worte fassen lässt und doch Wirklichkeit ist. «So ist sie auch Zeichen für Gottes Gegenwart und ein Geheimnis. Denn wenn sie steigt, kann es geschehen, dass sie Regen fallen lässt. Ein Segen ganz eigener Art.»

 

Segensspuren

Der Tod nötige uns, geliebte Menschen loszulassen. Dennoch bleibe Segen zurück. «Dies sind jene Spuren, die diese Menschen mit ihrem Sein und ihrem Wirken in Leben einzelner, in der Kirche und der Welt hinterlassen haben.» Sie hätten, wie ein Regen, an vielen Orten Wachstum und neue Pflanzen geschenkt. Das Geheimnis dahinter sei Gottes Geist, der uns das Leben schenkt, es erhält und uns zu seiner Zeit wieder zu sich ruft. In all dem brauchen wir den Trost Gottes, der uns in allem Leid neue Hoffnung schenke.

Mit einem Bild und kurzen Hinweisen auf das Leben und Wirken der Verstorbenen erhielten diese noch einmal Raum in der Jährlichen Konferenz. Musikalisch wurde die Feier sehr feinsinnig mitgestaltet durch Pfarrerin Annegret Jende.

 

Serge Frutiger / S.F.


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