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Toleranz

"Wir denken und lassen denken und bestehen nur auf einem: dem Glauben, der durch die Liebe tätig ist."

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 27. Juni 2018 10:31Alter: 26 days
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Abschied ins nächste Abenteuer

Am Konferenzsamstag beim Connexio-Begegnungsabend in der EMK Bülach wurde Andreas Stämpfli als Connexio-Geschäftsführer verabschiedet.

Verabschiedung von Andreas Stämpfli als Connexio-Geschäftsleiter am Begegnungsabend mit vielen internationalen Gästen und einem Quiz zur Geschichte von Connexio.

Der Connexio-Begegnungsabend ist schon seit einigen Jahren der Geheimtipp bei jeder Jährlichen Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika. Wenn am Samstag die offiziellen Sitzungen beendet und bis zum Konferenzsonntag noch ein langer Abend und eine Nacht Zeit sind, öffnet sich das Fenster zur Begegnung mit Menschen aus der weltweiten Kirche. In diesem Jahr kam noch etwas dazu: Andreas Stämpfli, der sechzehn Jahre zuvor das Netzwerk für Mission und Diakonie mit ins Leben gerufen hatte und es seitdem als Geschäftsführer massgebend geprägt hat, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

 

Am späten Nachmittag gab es um die EMK Bülach Begegnungsmöglichkeiten beim Apéro und Livemusik. Schliesslich war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt und es begann ein Programm, bei dem deutlich wurde, wie eng die Geschichte von Connexio mit der persönlichen Geschichte von Andreas Stämpfli verbunden ist. Das Ganze hatte die Form eines Quiz, bei dem das Publikum mitwirken konnte. So sollte man zum Beispiel bei der Frage: «Was hat sich Andreas für den Ruhestand vorgenommen?» unter vier Möglichkeiten wählen: a) Zur Ruhe kommen; b) Bücher lesen; c) Reisen und c) Abenteuer erleben. Der Mehrheit tippte auf die Abenteuer, aber Andreas toppte das Ergebnis noch mit der Antwort, dass er «das alles» will… Für Unruhe im Ruhestand ist also gesorgt.

 

Mehrere eingeladene Partner aus der internationalen Zusammenarbeit liessen es sich nicht nehmen, Anekdoten aus er Zusammenarbeit mit Andreas zum Besten zu geben. Bill Mullaly, der irische Sekretär der Europäischen Kommission für Mission (ECOM) berichtete, wie er Andreas Stämpfli in einer finnischen Sauna kennengelernt hatte. Bernard du Pasquier von «Brot für alle» schenkte Andreas (was wohl?) – ein Brot. Frank Aichele von der deutschen Weltmissionsbehörde schloss sich an mit einem Rucksack für die anstehenden Abenteuer. Urs Schweizer, Bischofssekretär in Mittel- und Südeuropa sang in fünfzehn verschiedenen Sprachen: «Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.» Humberto Shikiya aus Argentinien verriet, dass die Idee der «Round Tables» nicht in Südamerika, sondern in Zürich entstanden war. Und Thomas Kemper, Generalsekretär der Behörde für weltweite Dienste (GBGM) enthüllte gar das Geheimnis um die Entstehung des Namens «Connexio» - er kam ihnen in den Sinn, als ihm Andreas in der Frühzeit des Internets in einem Londoner Hotel mit dem richtigen Verbindungskabel zum Telefonanschluss («connexion») aushalf. Das könnte allerdings eine Legende sein.

 

Der Co-Präsident von Connexio Bischof Patrick Streiff holte schliesslich Andreas und Annemarie Stämpfli nach vorn und verdankte beide unter grossem Applaus. Andreas landete noch einen Lacher, als er in seinem Schluss-Statement bemerkte, dass er die weitere Entwicklung von Connexio «genau beobachten» werde. Missverstanden werden kann das allerdings nur von denen, die nicht wissen, dass er mit seinem Nachfolger Ueli Bachmann die letzten drei Monate bereits gut zusammengearbeitet hat.

 

Der Begegnungsabend wurde abgeschlossen von Stefan Weller, der im Namen des Connexio-Vorstands allen dankte, die dieses Programm ermöglicht hatten.  Er erinnerte daran, dass die Fernen und Nahen, die Aktiven und die zur Ruhe Gekommenen, aber auch die Lebenden und die Toten – wie der kürzlich verstorbene Connexio-Mitarbeiter Thomas Hanimann – dass alle zu der «Wolke von Zeugen» (Hebr. 12, 1) gehören, aus der es Segen regnet. Im Sinne des Connexio-Mottos «Gemeinsam Gutes tun» standen am Ende Verse von Wolfgang Borchert:

 

«Stell dich mitten in den Regen,

glaub an seinen Tropfensegen,

hüll dich in das Rauschen ein

und versuche gut zu sein.»

 

 

Quelle: Connexio / Stefan Weller


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