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Vernunft und Geist

"Gott hat uns unseren Verstand als Führer gegeben. Das schliesst aber nie die stille Mitwirkung seines Geistes aus."

John Wesley (1703 - 1791)

Freitag 13. Juli 2018 09:07Alter: 125 days
/ Kategorie: Weltweit

#LETTHEMLEAVE: Dritte Mitarbeiterin konnte aus den Philippinen ausreisen

Auch Miracle Osman, die dritte Mitarbeiterin der Behörde für Mission, Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit (GBGM) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), der die Ausreise aus den Philippinen verweigert worden war, durfte das Land verlassen und ist am Mittwoch nach Malawi zurückgekehrt.

Miracle Osman (Bild: Bea Pete Torio)

Im Februar waren Tawanda Chandiwana aus Simbabwe, Miracle Osman aus Malawi und Adam Shaw aus den USA, die für das GBGM auf den Philippinen tätig waren, an einem Kontrollpunkt der Polizei in Gewahrsam genommen worden, nachdem sie an einer internationalen ökumenischen Untersuchung mutmasslicher Menschenrechtsverletzungen im Süden des Landes im Gebiet um die Stadt General Santos teilgenommen hatten. Die Ausreise aus dem südostasiatischen Land wurde ihnen daraufhin verweigert. Verschiedene kirchliche Stellen hatten sich intensiv darum bemüht, dass die drei Mitarbeitenden wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können.

 

»Ihr habt unsere Geschichte geteilt»
In der vergangene Woche konnten zunächst Adam Shaw und Tawanda Chandiwana das Land verlassen. Vergangenen Mittwoch durfte nun auch Miracle Osman wieder in ihr Heimatland zurückkehren. In einem Video auf Facebook dankt sie für die Unterstützung: «Vielen Dank, dass ihr eure Stimme erhoben habt, als wir nicht sprechen konnten. Danke, dass ihr unsere Geschichte geteilt habt, als wir selbst sie nicht weitergeben konnten und dass ihr mit uns zusammen gekämpft habt, als wir uns nicht stark genug fühlten, das selbst zu tun.»

Auch der methodistische Bischof Ciriaco Francisco dankte allen, die auf «die eine oder andere Weise die Freilassung der drei Missionare unterstützt haben»

 

Methodistischer Bürgermeister ermordet

Unterdessen berichtet der methodistische Nachrichtendienst UMNS davon, dass vergangene Woche auf den Philippinen auf der nördlichen Hauptinsel Luzon der methodistische Bürgermeister Ferdinand Bote der Gemeinde General Tinioin in der Provinz Nueva Ecija eschossen wurde. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Der methodistische Bischof Rodolfo Juan drückte seine tiefe Trauer aus: «Was diesem methodistischen Bürgermeister angetan wurde, ist Ausdruck von Gesetzlosigkeit und eines Mangels an Frieden. Ich verurteile diese sinnlose Tötung eines friedliebenden engagierten Staatsdieners und treuen Methodisten aufs Schärfste.» Das Attentat an Bote ereignete sich einen Tag nach einem ähnlichen Vorfall in Tanauan. Dort war Bürgermeister Antonio Halili von einem Scharfschützen während einer Flaggenzeremonie im Rathaus getötet worden.

 

 

S.F. / Quelle: Thomas Kemper via Facebook / UMNS


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