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Gott dienen

"Wer wollte in unserer Zeit für einen geringeren Zweck leben als Gott zu dienen?"

John Wesley (1703 - 1791)

Montag 06. August 2018 10:44Alter: 75 days
/ Kategorie: Aus den Gemeinden, Schweiz

Pfarrer holt WM-Bronze für die Schweiz

Der Davoser Methodisten-Pfarrer Stefan Pfister gewann Ende Juli an der Taekwondo–Weltmeisterschaft in Birmingham (GB) eine Bronzemedaille.

Mit dabei in Birmingham waren aus Davos (v.l.): René Klausegger Stefan Pfister, Renato Marni imd Matthias Hoppler, der ebenfalls zur EMK gehört.

«Ich kann es auch nach einigen Tagen immer noch fast nicht glauben, was da geschehen ist», erzählt Stefan Pfister, Pfarrer der Methodistenkirche in Davos. Er hatte die kleinste Medaillenerwartung des ganzen Teams, das zusammen nach Birmingham an die Taekwondo–WM reiste. Die beiden Davoser Kollegen René Klausegger und Matthias Hoppler haben schon mehrere Medallien an einer WM geholt und sind erfahrene Kämpfer. Dass es dann gerade Pfister war, der die – für das Team einzige – Einzelkampf-Medaille holte, grenzte an ein Wunder!

 

Nochmal in den Ring

Der Methodisten-Pfarrer, der seit eineinhalb Jahren den 1. Dan hat, sagt es so: «Als ich den ersten Kampf gewonnen habe – notabene den ersten Kampf an meiner zweiten WM überhaupt und das gegen einen 3. Dan-Träger – war ich einerseits überrascht, glücklich und auch etwas ‹enttäuscht›: Jetzt ‹muss› ich nochmals in den Ring steigen! Dabei ist der Kampf überhaupt nicht meine Lieblingsdisziplin in Taekwondo! Dann gewann ich den zweiten Kampf – eine noch grössere Überraschung. Nun ging es sogar um die Gold- oder Silbermedallie bei einem Gewinn. Das motivierte mich dann natürlich. Doch diesen Kampf verlor ich, habe aber selber auch Punkte gemacht, was mich sehr freute!» Dass Pfister als wohl ältester Kämpfer in der Kategorie – relativ kurz vor dem 50. Geburtstag – eine Medaille für das Davoser Team gewonnen hat, hat alle sehr gefreut!

 

20 Jahre Pause
Stefan Pfister hatte während seines Theologiestudiums in Reutlingen Taekwondo kennengelernt. Ein südkoreanischer Mitstudent hatte entsprechende Kurse angeboten. Zwei Jahre hatte Pfister den Unterricht besucht. Danach folgte ein lange «Pause»: Erst nach fast 20 Jahren hat er im September 2011 in Davos wieder mit dem Kampfsporttraining angefangen, als er vom Berner Oberland nach Davos kam als Pfarrer der Methodistenkirche.

 

Netzwerk für Christ/innen

Vor rund vier Jahren haben die drei Christ/innen, die im Taekwondo–Verein in Davos aktiv sind, CiK, das «Netzwerk Christen im Kampfsport» gegründet. Sie hatten gemerkt, dass es für viele Christ/innen nicht einfach ist, ein solches Hobby zu haben. Das Netzwerk dient dem Austausch, der Ermutigung und dem Gebet füreinander. Stefan Pfister freut sich zudem, dass seit einigen Monaten mit Rebekka Anderfuhren in der Region Lenzburg eine zweite Person angestellt ist, die ebenfalls Erfahrungen als Kampfsportlerin mitbringt. Sie hatte eine einjährige Kung–Fu–Ausbildung in China absolviert. Ob die beiden Methodist/innen sich auch im Bereich «Christ/in und Kampfsport» unterstützen und miteinander etwas aufbauen können, ist noch Gegenstand von Gesprächen.

 

Stefan Pfister / SF


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