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Freude

"Freut euch an allem, was der Ehre Gottes dient und Frieden und Freundlichkeit unter den Menschen fördert."

John Wesley (1703 - 1791)

Donnerstag 28. September 2017 06:00Alter: 20 days
/ Kategorie: Schweiz, Europa

Gartenpflege als Schöpfungserlebnis

Drei Schweizer Studierende legten im letzten Semester vor der Mensa der Theologischen Hochschule Reutlingen (THR) einen Garten an. Damit wollten sie ausserhalb der klassischen kirchlichen Gefässe die Schöpfung praktisch erlebbar machen.

Kartoffelernte in Reutlingen

Essen direkt aus dem Hochschul-Garten

Zucchetti-Impressionen

Michael Breiter, Markus Allenbach und Benjamin Geiser säten, pflanzten und pflegten diesen Sommer auf dem Gelände der theologischen Ausbildungsstätte für den deutschen Sprachraum der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Gemüse, das sie schliesslich auch ernteten und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen damit bekochten. Das studentische Gartenprojekt bildete eine Weiterführung der Projektarbeit „Sicht- und erlebbare Schöpfung“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „Spezielle Homiletik“, in der Professor Achim Härtner mit den Studierenden Anlässe und Formen der Verkündigung ausserhalb des Gottesdienstes erarbeitete. Anregungen kamen dabei von kommunikationswissenschaftlichen Theorieansätzen und Fachleuten aus dem Bereich der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Die drei Studierenden wollten einen Teil der Projektarbeit in die Praxis umsetzen. Auf einer Website konnte während der Saison das Wachsen und Ernten von Broccoli bis Zucchini und die Entstehung feiner Gerichte daraus mitverfolgt werden. Die Projektarbeit „Sicht- und erlebbare Schöpfung“ beschreibt anhand der sechs Schöpfungstage nebst dem Gartenprojekt fünf weitere Stationen, bei denen Menschen mit der Schöpfung praktisch in Berührung kommen.

 

„Die Aufgabe für diese Projektarbeit war ja, ein kirchliches Angebot zu schaffen, das kirchenferne Menschen erreicht“, sagt Damaris Raymann, die ihr Studium als Pfarrerin in diesem Sommer abgeschlossen und zusammen mit Markus Allenbach und Michael Breiter die theologischen Grundlagen des Projekts formuliert hat. „Da die Schönheit und die Gaben, aber auch die Gefahren und das ‚Unschöne‘ in der Natur alle Menschen erleben, waren wir überzeugt, dass wir durch dieses Thema mit kirchenfernen Menschen gut ins Gespräch kommen und auf den guten Gott hinter der Schöpfung hinweisen können.“

 

Michael Breiter, der heute nach seinem Studium in einer EMK-Gemeinde in der Nähe von Reutlingen arbeitet, freut sich über das Lob, das er und seine zwei Mitstudierenden für ihre „sehr gut umsetzbare“ Projektarbeit von Seiten der THR erhalten haben. Ausserdem hätten bereits einzelne Kirchgemeinden ihr Interesse an der Umsetzung ihrer Ideen zur Schöpfungsthematik bekundet. Der Jugendpfarrer versichert, dass das Gartenprojekt der THR auch im nächsten Sommerhalbjahr mit seiner Unterstützung weitergehen wird. Man sei unterdessen eine Gruppe von sieben Personen, die für die Pflege des Gartens verantwortlich zeichne.

 

Zur Website des „Gemüsegartens an der THR“. Hier kann auch die Projektarbeit „Sicht- und erlebbare Schöpfung“ heruntergeladen werden.

 

Quelle: Oeku.ch / Damaris Raymann / Michael Breiter / Barbara Streit-Stettler


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