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Donnerstag 02. November 2017 10:16Alter: 20 days
/ Kategorie: Aus den Gemeinden

Gelebte Gastfreundschaft in der Badi

Während 11 Jahren hatten Martha und Daniel Graber den „Badi-Kiosk“ in Bottenwil betrieben. Nun verabschiedeten sich die beiden zum Ende der Bade-Saison im September mit einem Apéro und erhielten grosses Lob von allen Seiten für ihre Gastfreundschaft.

Daniel und Martha Graber

„Die Leute strömen scharenweise Richtung Bad am Hang. Doch nicht, um ihre letzten Längen der Saison zu schwimmen, sondern um zu danken und sich von Martha und Daniel Graber zu verabschieden“, schrieb die Aargauer-Zeitung in einer längeren Reportage zum Abgang des Wirte-Ehepaars aus Bottenwil. Vor elf Jahren übernahm Martha Graber den Badi-Kiosk in Bottenwil und baute das Angebot über Jahre stetig aus. „Sie hat aus dem einstigen ‚Kiöskli‘ einen Gourmettempel gemacht“, lobte Ruedi Zingg, Präsident des Schwimmbadvereins Bottenwil-Uerkheim anlässlich ihrer Verabschiedung. „Manch ein Restaurantbetreiber würde vor Neid erblassen, wenn er die Gerichte sehen würde, die Martha und ihr Team im Sommer täglich auf den Tisch zaubern.“

 

Sogar der Restaurant-Tester kam

 

„Es war eine schöne Zeit und ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt“, sagte Martha Graber gegenüber dem Reporter der Aargauer Zeitung beim Apéro. „Es hat mir viel Spass gemacht und das Lob für unsere Arbeit haben mich und meinen Mann zusätzlich motiviert, noch besser zu werden.“ Martha Graber kannte alle ihre Gäste mit Namen, „und die, die ich nicht kenne, frage ich, woher sie kommen und wie sie heissen“. Die Kochkünste der Badi-Köchin aus Bottenwil seien laut Aargauer Zeitung immer öfter auch von Auswärtigen in Anspruch genommen worden. Es habe sich herumgesprochen, dass Profit keineswegs im Zentrum des Interesses der Betreiber stehe. „Die Preise im Beizli jedenfalls lassen einen staunen und in nostalgische Schwärmereien verfallen“, schrieb ein Restauranttester aus der Region und versprach, künftig auch ohne Auftrag wieder zu kommen.

 

Verbindung zu christlichen Gemeinden wurde sichtbar

 

Nun sei es aber an der Zeit, etwas Neues anzupacken, sagte Martha Graber zu ihrem Abschied. Was genau, wisse sie noch nicht. „Der liebe Gott wird schon etwas für mich bereit haben“, zeigte sie sich überzeugt.

 

Während ihrer Zeit in der Badi Bottenwil sei das Ehepaar durchaus auch mit der EMK in Verbindung gebracht worden, heisst es auch im Gemeindebrief der EMK Staffelbach, Obwohl sie nicht „missionierten“. Dabei seien Grabers „mit Marthas berühmter und feiner Küche wie auch mit dem ausserordentlich freundlichen und aufmerksamen Service ein sichtbares Zeugnis“ gewesen. Sie hätten mit ihrer Präsenz Bottenwil bereichert. Während der 11 Jahre hätten auch die Türen der Badi Bottenwil allen christlichen Gemeinden für Konzerte, Gottesdienste, Gesprächsrunden und Dankes Party offen gestanden.

 

Quelle: EMK Bottenwil / Aargauer Zeitung


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