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Freude

"Freut euch an allem, was der Ehre Gottes dient und Frieden und Freundlichkeit unter den Menschen fördert."

John Wesley (1703 - 1791)

Montag 29. Mai 2017 07:00Alter: 236 days
/ Kategorie: Europa

Pilgerreise: In eineinhalb Millionen Schritten zu John Wesleys Grab

Bald bricht der scheidende EMK-Distriktvorsteher Jörg Niederer zu einer besonderen Pilgerreise auf. Diese soll ihn von Frauenfeld zum Grab von John Wesley nach London bringen. 1090 Kilometer wird Niederer dabei zu Fuss zurücklegen.

Der John-Wesley-Pilger plant seine Reiseroute nach London. Am 1. Juli will Jörg Niederer in Frauenfeld starten.

Es gehe ihm nicht bloss um das Wandern, erzählt der 58-jährige Jörg Niederer. Thematisch wolle er den Kerngedanken Wesleys nachspüren und den Spuren des Methodismus als kirchliche Reformbewegung nachgehen. Persönlich sei er gespannt auf viele Erfahrungen mit Menschen und Gott. „Ich werde Geschichten erleben, die ich dann erzählen kann, und ich erwarte tiefere Begegnung mit der methodistischen Tradition“, sagt er. Entstehen soll schliesslich auch ein Buch über die Reise.

 

John Wesley statt St. Jakob

Schon seit längerem habe er sich mit dem Gedanken einer Pilgerreise beschäftigt, sagt Niederer. Doch nicht auf dem überlaufenen Jakobsweg. Als Methodist habe er gedacht: „Warum nicht nach London zum Grab von John Wesley?“ Die Vorfreude ist da: Dies wird bestimmt eine spannende Geschichte und ich freue mich besonders, dass ich damit auch etwas für Menschen tun kann, die migrieren müssen.“

 

Sponsoring: Ein Rappen für jeden Schritt

Mit dieser Pilgerfahrt sammelt Niederer nämlich auch Geld für Migrantinnen und Migranten. Er hat ein Sponsoring für eine zu Fuss zurückgelegten Kilometer organisiert. Pro 50‘000 auf seiner Reise gegangenen Schritte (entspricht 35 Kilometern), kann man einen Beitrag sponsern. Einige Sponsoren hat Niederer bereits gewinnen können. Doch sucht er auf seiner Reise-Webseite weitere Sponsoren. „Es wäre schön, wenn ich bei Reisebeginn für jeden Schritt mindestens 1 Rappen zugesagt hätte“, meint er.

Auf Gastfreundschaft angewiesen

 

Einen gesicherten Schlafplatz für jede Nacht hat der Pilger nicht. „Das wird noch spannend.“ Wenn er kein festes Dach als Schlafplatz findet, hat er für alle Fälle ein leichtes Zelt und eine Liegematte dabei. Unterschlupf sucht er auch bei Freunden und Bekannten. Doch werde er wohl nur an fünf Orten durchkommen, wo es EMK-Gemeinden gibt. „Ob die mir dann Unterkunft geben?“

 

Jörg Niederer wird über eine Internet-Seite und über Soziale Medien von unterwegs berichten. Dabei wird er Zentren des Methodismus besuchen und auch über Brennpunkte der Migration erzählen. Er wird die bedeutenden Reformationsstädte Schaffhausen (CH) und Strasbourg (FR) und auch Gedenkstätten des 1. Weltkriegs aufsuchen. Begleiten werden ihn auf einzelnen Etappen Freunde und Bekannte. Die meiste Zeit wird er aber allein unterwegs sein, angewiesen auf die Gastfreundschaft der Menschen am Weg.

 

Am 1. Juli 2017 startet der EMK-Pfarrer sein Pilger-Abenteuer. Gegen 10. September will er vor dem Grab von John Wesley in London stehen.

Webseite: Wander-Tagebuch von Jörg Niederer

 

Connexio / Thomas Hanimann


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