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Montag 15. Mai 2017 08:00Alter: 192 days
/ Kategorie: Weltweit

Neue Wirren im Ostkongo erschweren die Entwicklung

Eine bewaffnete Miliz zieht den ohnehin von Konflikten belasteten Ostkongo seit rund einem Jahr in neue blutige Auseinandersetzungen. Dadurch wird auch die Arbeit von Hilfsorganisationen immer schwieriger.

EMK-Bischof Gabriel Unda Yemba hat in seinem Bischofsgebiet durch den jahrelangen politischen Konflikt gewaltige Herausforderungen

Die Miliztruppen des im August 2016 verstorbenen Rebellenführers Kamuina Nsapu wollen ihren Chef rächen und greifen immer wieder Behörden und Militärs an. Das Militär schlägt oft brutal zurück und trifft dabei auch die zivile Bevölkerung massiv. Dies schreibt das katholische Hilfswerk Fastenopfer in einer Medienmitteilung vom 10. Mai. Bei diesem Konflikt seien bereits über 400 Menschen ums Leben gekommen.

 

Für die Hilfsorganisationen in den betroffenen Gebieten werde die nachhaltige Aufbau-Arbeit immer schwieriger. Im Januar 2017 jedoch mussten die Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen die Projektregion vorübergehend verlassen, zu gross war die Angst um Sicherheit und Leben. Die Unsicherheit der Projekte gefährde auch das Leben der Bevölkerung. Denn ein Grossteil der Bevölkerung im Kongo lebe unter der Armutsgrenze und Unterernährung sei weit verbreitet.

 

Die EMK ist im Ostkongo stark präsent. Für diese Region ist der am 18. März wiedergewählte Bischof Gabriel Yemba Unda  zuständig. Der Bischof plant, mit einem Bildungszentrum die prekäre Situation von Frauen und Familien in der Konfliktregion zu verbessern. Die EMK im Kongo will zudem mit Friedensseminaren einen Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten. Connexio beteiligt sich finanziell an den Projekten der kongolesischen Kirche.

 

Connexio / Thomas Hanimann


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