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Gott dienen

"Wer wollte in unserer Zeit für einen geringeren Zweck leben als Gott zu dienen?"

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 21. Juni 2017 17:30Alter: 1 year
/ Kategorie: Schweiz

Lösung für die Jungscharen in Sicht?

Nach Gesprächen mit Bundesrat Guy Parmelin und der Bundesverwaltung besteht Hoffnung, dass über 200 Jungscharen doch nicht vom Programm „Jugend+Sport“ (J+S) ausgeschlossen werden. Allerdings müssen sich die lokalen Jungscharen zu einem Jugendverein zusammenschliessen und für die Ausbildung muss eine nationale Dachorganisation aller betroffenen Verbände gegründet werden.

An einem „Runden Tisch“ in Bern sei ein Lösungsweg skizziert worden, heisst es in einer Medienmitteilung der Evangelischen Allianz (SEA) vom 14. Juni 2017. Der SEA-Jugendbeauftragte Andi Bachmann-Roth habe bei den Gesprächen auf die Unterstützung der Nationalräte Marianne Streiff und Philipp Hadorn zählen können, die die Gespräche initiiert und geleitet haben. Die betroffenen Jungscharen wurden am 20. Juni über das Ergebnis des Runden Tischs in einem Infoschreiben vom Bundesamt für Sport (BASPO) direkt informiert.

 

Vereinsgründung auf den Konvent 2018?

 

Von Seiten der Jungschar der Evangelisch-methodistischen Kirche (JEMK) will man aufgrund dieses Vorschlags noch nicht in Euphorie ausbrechen. JEMK-Präsidentin Nicole Becher sagt dazu: „Zur Zeit werden diese Vorschläge von uns geprüft.“ Die JEMK sehe damit auch einige Schwierigkeiten auf sich zukommen– gerade in der Einigung über Detailfragen. Die JEMK prüfe jetzt die Möglichkeiten der Gründung eines von der EMK unabhängigen Jungschar-Vereins auf den Konvent 2018 hin. Der Vorstand der EMK habe seine Bereitschaft zum Mittragen dieses Schritts bereits signalisiert. „Unser Ziel ist es“, betont Nicole Becher, „dass die Ortsjungscharen bereits in 2018 wieder ihre Lager unter J+S anmelden können. Nebst dem sind wir dabei, die Möglichkeiten einer Weiterführung unserer Kaderbildung bereits im Jahr 2018 zu prüfen und hoffen, dass wir zumindest eine gute Übergangslösung finden.“ Die betroffenen Jugendverbände werden sich Ende Juni zusammensetzen und miteinander austauschen, welche Chancen und Schwierigkeiten auftauchen könnten und wie gemeinsam eine gute Lösung erarbeitet werden kann.

 

Demonstration am 1. Juli bleibt wichtig

 

Obwohl nun Lösungsansätze vorhanden sind, soll die Demonstration vom 1. Juli 2017 auf dem Bundesplatz in Bern trotzdem stattfinden. „Wir ermutigen Euch hiermit, wirklich dabei zu sein“, schreibt die JEMK-Präsidentin im Newsletter an die Ortsjungscharen. Mit der Demonstration soll einer grossen Öffentlichkeit gezeigt werden, „wie bunt und ganzheitlich unsere Arbeit ist, wie wichtig es ist, dass wir weiter Partner von J+S bleiben“. Die betroffenen Verbände seien dringend auf eine Übergangslösung angewiesen, damit „nahtlos eine gute Arbeit für alle Kinder und Jugendlichen gewähr-leistet werden kann“. Die Jungschar bittet auch die EMK-Gemeinden, die Jungscharen in der Organisation der Reise an die Kundgebung vom 1. Juli zu unterstützen.

 

Einladung zur Beteiligung an der Vernehmlassung zur Sportförderverordnung

 

Weiter ruft die JEMK alle EMK-Glieder und –Freunde dazu auf, sich an der Vernehmlassung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zur Sportförderverordnung einzubringen. In dieser soll festgeschrieben werden, welche Organisationen von J+S in Zukunft profitieren können. Die Verordnung ist noch bis Ende Juni 2017 in der Vernehmlassung. Die EMK-Jungschar-Verantwortlichen haben dazu eine Wegleitung erstellt.

 

Weitere Informationen und Kontakt: www.jemk.ch, info@STOP-SPAM.jemk.ch, 062 205 70 07

 

Quelle: Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) / JEMK-Newsletter


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