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Donnerstag 08. Juni 2017 12:33Alter: 227 days
/ Kategorie: Schweiz, JK CH-F

„Grace-Card“ statt Kreditkarte für die Delegierten

Heute Morgen versammelten sich die 215 Schweizer Delegierten der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich-Nordafrika in Zuchwil bei Solothurn. Sie wurden mit einer "Grace-Card" begrüsst. Die Konferenzmitglieder aus Frankreich und Nordafrika werden am Abend dazustossen.

Daniel Burkhalter leitete die Jährliche Konferenz 2017 mit einer Andacht ein.

"Grace-Card"

Daniel Burkhalter, Leiter der Zentralverwaltung, begrüsste die 108 Pfarrerinnen und Pfarrer, die 83 Laiendelegierten und 24 Gäste im Sportzentrum in Zuchwil. Er versicherte ihnen vorerst, dass sie während der Konferenz nicht frieren werden – dies aufgrund einer entsprechenden Erfahrung vor 22 Jahren, als die Konferenz am gleichen Ort in der kalten Eishalle stattfand.

 

Nach einigen Liedern nahm Daniel Burkhalter die Anwesenden auf eine kurze Reise „hinten rechts zum Portemonnaie“, wo sich nebst Bargeld, Kredit-, Kunden-, Identitäts- und andere Karten befinden. „Was wäre, wenn wir eine EMK-Karte einführen würden“, fragte er, „Was wäre ihr Sinn und Zweck? Punkte zu sammeln für den Himmel? Oder Verletzungen zu heilen?“ Daniel Burkhalter schlug vor, für die EMK eine „Grace-Card“ einzuführen. „Das tönt englisch und damit modern.“ Dahinter stehe die Botschaft der Gnade Gottes, die in der methodistischen Bewegung zentral sei. Die „Grace-Card“ stehe für das „Gratis-Konto bei Gott“, wo Menschen Gottes Gnade abholen könnten. Im Gegensatz zu Bankkarten gebe es keine Bezugslimite. „Wir können damit klotzen, es braucht keine Vorleistungen“, unterstrich Daniel Burkhalter und rief die Delegierten dazu auf, die Menschen auf diese Karte hinzuweisen. „Das Produkt funktioniert sicher, auch wenn die Verpackung eventuell angepasst werden muss.“ Ein entsprechender Slogan wie „Chumm und lueg!“, der an der Tür von Daniel Burkhalters Heimat-EMK in Aarau steht, passe da gut. Auf der „Grace-Card“, die er kreiert hat und die die Delegierten als Erinnerung mitnehmen konnten, steht: „Ich will für dich beten, Ich bitte dich um Vergebung, ich will dir vergeben und lass uns Freunde sein.“

 

Diskussion über die Neustrukturierung der Zentralen Dienste steht bevor

 

Bischof Patrick Streiff, der die Konferenz nach dem gottesdienstlichen Teil als Konferenzleiter eröffnete, erinnerte die Delegierten daran, dass die Konferenz in den letzten Jahren verschiedene Veränderungen erlebt hat. Seit zwei Jahren beginnt die Konferenz jeweils mit dem Teil Schweiz. Ein Antrag verlangte 2009, dass die Zentralen Dienste ihr Budget reduzieren und umverteilen müssen. Dies bewirkte, dass nun alle – auch die Jungendfachstelle - in Zürich angesiedelt sind. 2013 wurde eine neue Leitungsstruktur der Kirche beschlossen. Der EMK-Vorstand wurde gegründet, der für den Teil Schweiz als auch für die ganze Jährliche Konferenz zuständig ist. Alle Kommissionen berichten nun an den Vorstand statt an die Jährliche Konferenz. Ganz neu ist das Geschäftsleitungsmodell, das der Vorstand für die Zentralen Dienste beschlossen hat. Insbesondere die Kommissionen und Ausschüsse werden in Zukunft eine andere Rolle haben. Bischof Patrick Streiff stellte in Aussicht, dass diese Neuerungen auch an der Konferenz diskutiert werden und entsprechende Anträge auf dem Tisch liegen.

 

Autor: Markus DaRugna / BSt.


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