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Singen

"Wenn Methodisten singen, dann räkeln sie sich nicht oder sitzen dabei in ungehöriger Haltung. Sie singen nicht schleppend und sich mühsam die einzelnen Worte abringend. Sie stehen vielmehr vor Gott und preisen ihn fröhlich und guten Mutes."

John Wesley (1703 - 1791)

Freitag 02. Juni 2017 11:08Alter: 2 yrs
/ Kategorie: Schweiz

Camp „flashte“ - wunderbare Menschen – unglaublich wertvoll

Rund 130 Teens und 60 junge Erwachsene aus über 18 Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz erlebten über Auffahrt begeisternde Gemeinschaft unter dem Motto „Happy Life“!

Smile der Campteilnehmenden

Plenum mit beiden Camps

Abendstimmung im Camp Five

Gespräche, Zusammensein, Lachen...

Worship, Inputs, Spass und Tiefgang

Camp 4 beim Happydance-Dreh

HAPPY LIFE und junge Erwachsene

Nach dem heissen Tag die angenehme Kühle der Nacht. Nun wurden die Gitarren hervorgeholt. Die Lagerfeuer erhellten die Gesichter. Über uns die Sterne des klaren Nachthimmels. Die Lieder gesellten sich zum Stimmengewirr. Die farbige Lichterkette erinnerte an einen Jahrmarkt. Das war es also, das erste Camp five für junge Erwachsene ab 16 Jahren. An den Abenden um das Lagerfeuer konnte besprochen werden, was den ganzen Tag an Eindrücken auf die jungen Leute hereinprasselte. Da waren zum einen die Inputs und Worshipzeiten im Plenum, die gemeinsam mit den Teenagern aus dem Camp4 stattfanden. Die jungen Erwachsenen sind in der Jungschi oder anderswo engagiert. Nun durften sie wieder Teilnehmer sein. Ihren Fragen sollte viel Raum gelassen werden: Wer bin ich denn und wie möchte ich mein Leben gestalten? Kann ich überhaupt happy werden, wenn ich dem Glück nachzurennen versuche? Wie und von wem wurde ich geprägt?  Es machte Freude, die vier Tage mit den vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbringen zu dürfen. In diesem Alter geht es weniger um ein volles Programm, sondern um Orte und Zeiten für Begegnung und Gespräche. In der Altersgruppe zwischen 16 und 25 ist noch so vieles möglich, so vieles offen und so wenig schon festgelegt.

 

HAPPY LIFE und Teens

Was beim ersten Hören nach einer überschwänglichen und etwas zu pauschal positiven Lebensbeschreibung klingt, kann beim zweiten Hören zum Beispiel solche Fragen aufwerfen: Was bedeutet es, happy zu leben? Ist das überhaupt das Ziel, worauf es sich hinzuarbeiten lohnt? Woher kommt Glück und was ist es? Schwierige Fragen mit welchen die Teens beim Camp 4 nicht mit einfachen Antworten abgefertigt wurden. Etwas wurde aber hautnah erlebt: Wenn über 130 Teenager während 4 Tagen bei schönstem Wetter Gemeinschaft geniessen, Freundschaften knüpfen und pflegen und ihrer Lebensfreude in der Freizeit und beim Sport freien Lauf lassen, dann ist happy life ein sehr treffender Ausdruck. Wenn dazu in Plenumsveranstaltungen, thematischen Workshops und bezirksinternen Zeiten 12-16-Jährige motiviert nach Gott, Glauben und gutem Leben fragen, ist etwas unglaublich wertvolles am geschehen.

 

HAPPY LIFE und Osteuropa?

Mit dabei am Camp 4 waren auch Xhovana Jolla und Sidorela Biba aus Albanien und Debora Jovanovska und Daniela Stoilkova aus Makedonien. Alle sind sehr aktiv in der Kinder-und Jugendarbeit in ihren Ländern. Weil sie gerne auch eine Teenie-Arbeit aufbauen möchten, haben sie am Camp4 teilgenommen. Ziel war es, ganz viele praktische Ideen zu sammeln aber auch hinter die Kulissen zu schauen und dabei zu sein, wenn die Leitungspersonen den nächsten Tag planen oder die Regeln für die Nachtruhe festlegen. Aus ihren Ländern mitgebracht haben sie einen albanischen Tanzworkshop und das Angebot, in einem Workshop zu Makedonien kyrillische Schrift zu lernen. Was ist ihnen aufgefallen? Was nehmen sie am Ende mit nach Hause? „Bei euch ist alles so geordnet, die Strassen, die Felder – da fühle ich mich auch gleich viel ordentlicher.“ „Mich hat bewegt, wie offen die Kinder sind. Sie beten und sie lassen sich segnen“.“ „Jeder wusste, was seine Aufgabe war und hat sie auch gemacht.“ „Die Teenager mussten mithelfen. Bei uns machen einige der Leiter die Arbeit!“

 

Die Rückmeldung einer Camp 4-Begleitperson aus der Schweiz spricht für sich: „Wow - ich bin immer noch geflasht und total begeistert auch in der EMK so wunderbare Menschen zu wissen, die grosses Herzblut in die Jugend stecken. Lange dachte ich immer nur die anderen hätten besseres. So nahm ich in meiner Jugend die EMK als verstaubt und langweilig wahr…“

 

Cedric Zangger, Manuel Zimmermann, Nicole Gutknecht

 

Quelle: Camp-Kernteam www.emk-camps.ch,

Takano-Fachstelle EMK, www.emk-takano.ch


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