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Singen

"Wenn Methodisten singen, dann räkeln sie sich nicht oder sitzen dabei in ungehöriger Haltung. Sie singen nicht schleppend und sich mühsam die einzelnen Worte abringend. Sie stehen vielmehr vor Gott und preisen ihn fröhlich und guten Mutes."

John Wesley (1703 - 1791)

Mittwoch 16. August 2017 06:10Alter: 159 days
/ Kategorie: Europa

Mehr als nur eine Predigt am Sonntag...

Wenn sich Gemeinden zum Feiern versammeln, werden ihre Pastorinnen und Pastoren besonders sichtbar – weil sie den Gottesdienst leiten und das Evangelium verkündigen. Deren Aufgabe umfasst jedoch weit mehr, als lediglich am Sonntag zu predigen. Methodistische Pastorinnen und Pastoren bewirken im Leben unzähliger Menschen viel Gutes – auch weit über die Grenzen der eigenen Gemeinden hinaus. Dies zeigen einige Beispiele aus Lettland.

Eine offene Tür für Obdachlose in Liepāja

Die EMK-Gemeinde Kuldīga stellt bedürftigen Menschen der Nachbarschaft eine Dusch- und Waschmöglichkeit zur Verfügung. Jene, die kommen, erhalten Hilfe und hören das Evangelium.

 

Die russischsprachige Gemeinde in Liepa bietet Kindern ausserschulische Hilfe an. Pastorin Vera sieht ihre Aufgabe nicht nur in deren geistlicher Begleitung, sondern sie setzt sich auch dafür ein, dass alle eine Mahlzeit, Fürsorge und Unterstützung bei den Hausaufgaben erhalten. Die verschenkte Liebe und die gelebte Hoffnung ziehen Kreise und erreichen über die Kinder auch deren Familien.

 

Pastorin Kristine von der EMK-Gemeinde Cēsis investiert viel Zeit und Kraft, um junge Mütter im Hoffnungszentrum von Liepa zu begleiten und zu lehren. Die jungen Frauen sollen im Glauben wachsen, und dies soll ihnen auf ihrem weiteren Weg – zusammen mit ihren Babys – helfen.

 

Pastorin Astra und die älteste EMK-Gemeinde von Riga haben ihre Vision umgesetzt und einen Raum für ein vielfältiges sozialdiakonisches Engagement eingerichtet. Sie sehen diesen als Werkzeug, um sich Menschen zuzuwenden und mitzuhelfen, deren Lasten zu tragen.

 

Pastor Edgars und Pastorin Gunta aus Liepāja leben das Evangelium auch ausserhalb der Mauern ihres Kirchengebäudes. Eine besondere Weihnachtsfeier für Obdachlose, an der am 24. Dezember 2016 fast 40 Personen teilnahmen, soll nun in einen Alpha-Kurs münden und die Begleitung dieser Menschen vertiefen.

 

Neben dem Gebäude der EMK-Gemeinde Tashi werden Räume zu einem Sozialzentrum umgebaut. Dieses soll dazu dienen, Menschen des Dorfes zu helfen. Schon jetzt werden zahlreiche alte Menschen mindestens zweimal jährlich besucht – in diesem Jahr schon rund 30 Personen. Mitglieder und Freunde der Gemeinde beten mit ihnen und ermutigen sie mit Worten aus der Bibel.

 

Evangelisation und Jüngerschaft sind in Paplaka nicht zuletzt mit der Sonntagschul-Arbeit verbunden. Die Kinder, die regelmässig auch an den Gottesdiensten teilnehmen, erzählen ihren Eltern von ihren Erlebnissen – und auf diese Weise wurden schon zahlreiche Eltern von Gott berührt.

 

Während des Sommers sind Pastorinnen und Pastoren aktiv in die Leitung verschiedener Kinderfreizeiten involviert. Durch diese Freizeiten haben schon viele Kinder und Jugendliche wertvolle Schritte in ihrem Unterwegssein mit Christus gemacht.

 

Die EMK-Gemeinden in Lettland bemühen sich mit Erfolg, finanziell eigenständiger zu werden. Dies schliesst eine Erhöhung ihrer Beiträge an die Gehälter der Pastorinnen und Pastoren mit ein. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Landes reicht das, was vor Ort aufgebracht wird, jedoch nicht aus. Deshalb ist die Hilfe des Baltischen Pastorengehälter-Fonds, der seit vielen Jahren vom Fonds Mission in Europa unterstützt wird, von grosser Bedeutung – für die Pastorinnen und Pastoren, für deren Familien, aber auch für Zeugnis und Dienst der ganzen Kirche.

 

Quelle: Edgars Šneiders, Superintendent EMK Lettland / Urs Schweizer, Fonds Mission in Europa


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