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Glück

"Gutes aller Art ist dem Christen eine Freude – wo immer er es bei den Menschen findet. Als Weltbürger geht es ihm auch um das Glück aller ihrer Bewohner."

John Wesley (1703 - 1791)

Dienstag 12. Mai 2015 10:29Alter: 4 yrs
/ Kategorie: Europa

Offene Herzen. Offener Geist. Offene Türen.

Die Slowakei und Serbien grenzen nicht aneinander. Aber in beiden Ländern gibt es eine slowakisch-sprachige Arbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche. Vom 1. bis 3. Mai 2015 fand erstmals ein internationales slowakisch-sprachiges Jugendlager statt.

Grenzüberschreitendes Teilen und Zuhören

Freundschaftliche Kontakte zwischen Einzelpersonen und Gemeinden in der Slowakei sowie in Serbien gibt es schon lange. Nun wollten die Verantwortlichen aber gleich landesweit die Verbundenheit stärken und ganz bewusst auch eine neue Generation mit einschliessen. So entstand die Idee eines gemeinsamen Jugendlagers, und nachdem Connexio, das Netzwerk für Mission und Diakonie der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), eine finanzielle Unterstützung zugesagt hatte, konnte mit der Umsetzung begonnen werden.

 

Ein paritätisch zusammengesetztes Vorbereitungsteam fand in der Hohen Tatra (Slowakei) ein baptistisches Ferienzentrum, das sich sehr gut für das geplante Programm eignete, und das auch eine grössere Gruppe beherbergen konnte. Aus der Slowakei nahmen schliesslich 39 junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahren am Jugendlager teil – und es war überaus erfreulich, dass alle acht Bezirke der EMK des Landes vertreten waren. Aus Serbien reisten 16 Personen an, sodass sich insgesamt 55 Personen versammelten, um über die Bedeutung des Themas «Offene Herzen. Offener Geist. Offene Türen.» nachzudenken.

 

Das Programm umfasste themenbezogene Vorträge und Bibelarbeiten, Zeiten des gemeinsamen Singens und der Anbetung sowie Gespräche in Gruppen. Im Hintergrund war stets die Frage, wie junge Menschen in beiden Ländern mit dem Evangelium erreicht werden können. Freizeitaktivitäten, Spiel und Sport sowie zwei Ausflüge sorgten für Abwechslung und Bewegung.  Ganz besonders wertvoll waren aber die persönlichen Momente, in denen die jungen Menschen aus beiden Ländern ein Stück Leben teilten und einander damit auch von ihren Glaubenserfahrungen erzählten.

 

Superintendentin Ana Palik-Kunčak aus Serbien bezeichnete das Jugendlager als Quelle der Ermutigung. «Mein Eindruck ist sehr, sehr positiv. Auch die Eltern der Teilnehmenden waren überrascht, wie sich ihre Kinder in nur drei Tagen verändert hatten.» Das Lager hätte einigen jungen Menschen auf ihrem Weg zum Glauben und auch zu einer Berufung geholfen. Auch Superintendent Pavel Procházka zog ein sehr positives Fazit: «Es war ein erfolgreiches und fröhliches Treffen, und es war spannend zu beobachten, wie schnell und leicht die jungen Menschen durch den Glauben an Jesus Christus eine Beziehung zueinander aufbauten.»

 

Ester Tagajova, eine Teilnehmerin aus Trnava (Slowakei), sah dies ähnlich: «Es war toll, die Vielfalt der Menschen zu erkennen, die durch die Liebe Gottes miteinander verbunden sind.» Nach so wunderbaren Tagen sei der Abschied schwergefallen. Und dann ergänzte sie, was auch viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Wunsch und Hoffnung zum Ausdruck brachten: «Ich glaube, dies war erst der Anfang neuer Ideen, weiterer Treffen und segensreicher Erfahrungen.»

 

Diese Worte fielen bei den Verantwortlichen auf fruchtbaren Boden, und so würde es nicht überraschen, wenn dieses Jugendlager schon bald in Serbien eine Fortsetzung finden würde.

 

Quelle: Superintendent Pavel Procházka / Urs Schweizer


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