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Freude

"Glaube ist Liebe, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Er ist die fröhlichste und heiterste Sache der Welt. Er ist völlig unvereinbar mit Griesgrämigkeit, Missmut, Hartherzigkeit und allem, was nicht der Sanftmut, Güte und Freundlichkeit Jesu entspricht."

John Wesley (1703 - 1791)

Dienstag 01. Mai 2012 15:06Alter: 1 yrs
/ Rubrik: Weltweit, Schweiz

Methodistinnen aus der ganzen Welt in Basel

 

Die Exekutive des Weltbundes methodistischer Frauen tagte vom 22. bis 27. April in in den Räumen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Kleinbasel. Die Schweizerin Regula Stotz, Vizepräsidentin des Weltbundes, berichtet.

Die Frauen der Exekutive des Weltbundes. In der ersten Reihe sitzt die Schweizerin Regula Stotz (zweite von links).

Dem Weltbund gehören Frauen aus verschiedenen Kirchen mit wesleyanischen Wurzeln aus über siebzig Ländern an. Er ist eingeteilt in neun Areas (Gebiete). Ihre Präsidentinnen und der Vorstand bilden zusammen die Exekutive.

 

Zu den geschäftlichen Traktanden des Weltbundes in Basel gehörte der Rückblick auf die Weltversammlung, die im vergangenen Jahr in Johannesburg stattgefunden hat. „Bambelela – Gott ist unsere Hoffnung“ lautete damals das Motto. Es begleitet uns weiterhin in den Aktivitäten der jetzigen Fünfjahresperiode.

 

Immer noch nimmt die Verwirklichung einzelner Milleniums-Entwicklungsziele in den einzelnen Areas einen breiten Raum ein. Die Präsidentin des Süd-Asien-Area zum Beispiel berichtete vom Einsatz gegen Gewalt, Armut, Menschenhandel und Diskriminierung. Darunter haben Frauen am meisten zu leiden. Im West-Afrika-Bericht erfahren wir Bewegendes über die Hilfe für Waisen und Behinderte.

 

Status bei der UNO

  

Der Weltbund kann als NGO mit speziellem Status direkt oder indirekt Einfluss nehmen auf Beschlüsse und Resolutionen der UNO. Zur Zeit sind Vertreterinnen in den UNO-Sitzen in New York und Santiago de Chile akkreditiert. In Santiago geht es u.a. um eine Besserstellung von Hausangestellten; sie sollen mit gerechtem Lohn und geregelten Arbeitszeiten rechnen können.

 

Ein Höhepunkt der Tagung war dann auch der Ausflug nach Genf und der Besuch im Völkerbundpalast. Zum Rahmenprogramm gehörte ein Begegnungsabend, an dem Frauen vom Vorstand des FrauenNETZwerkes der EMK Schweiz-Frankreich dabei waren und Martin Streit, Distriktsvorsteher der EMK Schweiz-Frankreich, Grüsse von Patrick Streiff, Bischof der EMK Mittel- und Südeuropa, überbrachte.

 

Autorin: Regula Stotz

 


United Methodist Church