Damit weiterhin Milch und Honig fliessen
Die „SchöpfungsZeit“ 2012 befasst sich mit Gärten, Äckern, Wiesen und Weiden – unserem Kulturland, das vielerlei Gefährdungen ausgesetzt ist. Damit weiterhin „Milch und Honig fliessen“, werden naturnahe Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel aus der Region auch zum Thema der Christen.
Die Schweizer Kirchen empfehlen, zwischen dem 1. September und 4. Oktober eine „SchöpfungsZeit" zu feiern: „Wir empfehlen, dass der Zeitraum dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird.“ Seit 2009 beteiligt sich auch die EMK daran. Die SchöpfungsZeit in diesem Jahr steht unter dem Thema „Damit Milch und Honig fliessen“ und stellt das Kulturland in den Mittelpunkt. Kulturland sei Land, in das Menschen eingegriffen hätten und für dessen Zustand sie mitverantwortlich seien, schreiben die Verantwortlichen von „oeku – Kirche und Umwelt“.
Die SchöpfungsZeit sei eine gute Gelegenheit für Kirchgemeinden, Bäuerinnen und Bauern, Konsumentinnen und Konsumenten sowie Umweltorganisationen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Am 14. Und 21. Juni finden in Worb und St. Gallen Impulstage für Personen statt, die SchöpfungsZeit-Veranstaltungen planen. Dabei stellen sich zwei regionale Gemüseanbau-Initiativen vor: www.radiesli.org in Worb und www.regioterre.ch in St. Gallen. Am 7. September findet im Botanischen Garten in St. Gallen die ökumenische Auftaktveranstaltung zur SchöpfungsZeit statt.
Weitere Informationen: www.oeku.ch
Quelle: Kurt Zaugg, oeku


