Römische Abenteuer mit der Jungschar
Nicht auf einem einsamen Lagerplatz, sondern am Stadtrand von Zofingen: Vier Jungscharen haben diese Woche hinter der Mehrzweckhalle des Aargauer Städtchens ihr gemeinsames Sommerlager.
Mitten im Lagergelände in Zofingen „steht ein riesiges hölzernes Kolosseum, mit Tribünen, die Sicht auf eine Bühne bieten“, schreibt das „Zofinger Tagblatt“ in seiner heutigen Ausgabe. „Abenteuer Rom“ heisst das Motto des Sommerlagers, das vier Zofinger Jungscharen das erste Mal auf die Beine gestellt haben. Darunter ist auch die Jungschar Milo der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Wie Stefan Moll, EMK-Pfarrer in Zofingen erklärt, haben sich 110 Kinder fest für das Lager angemeldet. Zusätzlich sind aber auch spontan Angemeldete und Tagesbesucher willkommen.
Auf spielerische Weise erlernen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren die Lebensweise der Römer. Geschlafen wird zu Hause. Am Morgen können sich die Teilnehmer um 9.30 Uhr beim Checkpoint anmelden.
Grosse Unterstützung beim Aufbau
Der Tag starte jeweils mit einem biblischen Input und Liedern der Band um Christoph Fankhauser, so das „Zofinger Tagblatt“. In verschiedenen Workshops lernen die Kinder, die in der Geschichte Hunnen, Wikinger und andere Stämme sind, Römer zu werden, um der Knechtschaft ein Ende zu setzen. Am ersten Lagertag bestritten sie ein „Wagenrennen“, in Form eines Stafettenlaufes, lernten, römisches Essen zuzubereiten und übten sich in der Geheimschrift.
Im Vorfeld hätten rund 50 Freiwillige aller Kirchgemeinden geholfen, die grosse Arena und die restlichen Zelte aufzubauen. Rund 35 Leiter, darunter ein Küchenteam, seien Tag für Tag mit dabei, um den Kindern eine spannende und abwechslungsreiche Woche zu bieten.
Der Höhepunkt des Sommerlagers werde das grosse Essen am Freitagabend sein. „Die Kinder bereiten für alle Angehörigen und Interessierten ein römisches Mahl zu“, sagt Kathrin Schärer, die Hauptleiterin des Lagers. Bis dahin erwarten die Kinder weitere römische Abenteuer wie Wildschweinjagen oder Kämpfen im Wald.
Quelle: Zofinger Tagblatt / Stefan Moll




