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"Immer, wenn es Gott gefiel, auf Erden etwas Grosses zu tun, hat er mehr oder weniger den Pfad des Gewohnten verlassen."

John Wesley (1703 - 1791)

Dienstag 26. Juni 2012 09:57Alter: 6 yrs
/ Kategorie: Schweiz

Kirchenbund stärkt Kontaktarbeit zu Bundesbehörden

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) möchte seine Beziehungen zu den Bundesbehörden verbessern und institutionalisieren, beschloss die Abgeordnetenversammlung in Aarau.

Die Abgeordnetenversammlung des SEK in Aarau.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund wird seine Vertretungsarbeit auf Ebene des Bundes ausbauen. Dies beschlossen am 18. Juni 2012 die rund siebzig Parlamentarier der 26 Kirchen des Kirchenbundes während ihrer Abgeordnetenversammlung AV in Aarau.

In einem Postulat stellte der Abgeordneten Daniel Reuter (ZH) die Frage nach einer Verbesserung der Beziehungen des Kirchenbundes zu den Bundesbehörden. In seiner Antwort bestätigte der Vizepräsident des Kirchenbundes Peter Schmid, dass der Kirchenbund laut Verfassung die Aufgabe habe, die „gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder und des schweizerischen Protestantismus“ zu vertreten. Die Legislaturziele des Rates 2011-14 unterstützen dies.

 

„Der Kirchenbund ist durch die Kompetenz in der Geschäftsstelle und das Netzwerk des Rates ein kompetenter Gesprächspartner“, so Schmid: „Noch frühzeitiger, noch persönlicher – so lautet das Ziel.“

Der Rat des Kirchenbundes möchte die in seiner Geschäftsstelle etablierten Strukturen zur Vertretungsarbeit weiter entwickeln. Dazu soll die Zusammenarbeit mit den eidgenössischen ausserparlamentarischen Kommissionen ausgebaut werden. Die Vertretungsarbeit des Kirchenbundes soll zudem Profil verliehen werden.

Die vielfältigen Beziehungen zu den Bundesbehörden können in ihrem systematischen Aufbau verbessert werden, betonte Schmid. Es gehe einerseits um das zielgerichtete Deponieren der eigenen Positionen bei Entscheidungsträgern, andererseits um die rasche Kommunikation kirchenrelevanter Informationen aus der Politik an die Kirchen.

 

Der SEK vertritt 26 evangelische Kirchen mit rund 2,4 Millionen Gliedern in der Schweiz. Auch die Evangelisch-methodistische Kirche in der Schweiz ist Mitglied. Die Abgeordnetenversammlung (AV) ist das Parlament (Legislative) des SEK. Sie tritt zwei Mal pro Jahr zusammen und ist aus 70 Abgeordneten der Mitgliedkirchen zusammengesetzt. Zwei davon vertreten die EMK: Claudia Haslebacher, Distriktsvorsteherin des Berner Distrikts, und Andrea Brunner-Wyss, Pfarrerin in Zürich Zelthof.

 

Quelle: www.sek.ch


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