Afrika in Gelterkinden
Die Erfahrung mit den Forumsveranstaltungen letztes Jahr hat gezeigt, dass diese gelingen, wenn sie am Sonntag, in Verbindung mit dem Gemeindegottesdienst, stattfinden.
Entsprechend hat Connexio das Thema „Afrika“ am 4. März in Gelterkinden als erweiterten Missionsgottesdienst gestaltet.
Vertreten war Connexio durch Geschäftsleiter Andreas Stämpfli, Projektkoordinatorin Daria Hofer und die pensionierte Afrika-Missionarin Claire Meier. Nach einem Lobpreis mit afrikanischen Rasseln lud Daria Hofer die Kinder zu einer passenden Sonntagsschullektion ein. Da durften sich die Kinder gleich betätigen. Es galt, eine Reihe von Gegenständen entweder der schweizerischen oder der kongolesischen Spitallandschaft zuzuordnen und ein Lied auf Suaheli zu lernen. Anhand einer 10-Trillion-Note (14 Nullen!) der inzwischen aufgegebenen Währung von Simbabwe lernten die Kinder die Inflation und deren Probleme kennen.
Gemeinde nicht nur zum Selbstzweck
Unterdessen erklärte Andreas Stämpfli den ungefähr 40 Erwachsenen die Struktur und Arbeit von Connexio. „Es ist gut, wenn man einen Gesamtüberblick über Connexio bekommt“, ist Claire Meier überzeugt. So hörten die Gottesdienstbesuchenden nicht nur von den Projekten in Afrika, sondern auch von den Aktivitäten in der übrigen Welt. Zum Schluss erzählte Claire Meier einige Minuten von ihrem Leben als Krankenschwester in Mutambara, Simbabwe.
Die Pfarrerin des Bezirks Gelterkinden-Sissach, Marietjie Odendaal, äussert sich auf Anfrage spontan „ganz zufrieden“ mit dem Missionsgottesdienst. Sie betont aber, dass die gemeindeinterne Evaluation noch ausstehe. Für die gebürtige Südafrikanerin und Missionarstochter ist es selbstverständlich, dass die Kirche eine weltweite Angelegenheit ist. „Als Gemeinde haben wir nicht automatisch Projekte abgesehen von uns selbst. Gerade das bietet Connexio.“ Wie die künftige Zusammenarbeit genau aussehen soll, ist gemäss Marietjie Odendaal noch nicht festgelegt: „Das muss erst noch definiert werden.“ Im Afrika-Gottesdienst vergangenen Sonntag sieht sie einen guten Anfang, zumal die meisten Mitglieder und Freunde im Bezirk zuvor schon einiges von Connexio wussten.
Weitere Informationen zur Arbeit von Connexio in Afrika: www.connexio.ch
Quelle: Connexio

