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Abendmahl

"So wie unser Leib durch Brot und Wein gestärkt wird, so stärken die Zeichen des Abendmahls, Leib und Blut Christi, unsere Seele. Diese Nahrung für die Seele gibt uns Kraft, unsere Pflicht zu tun, und bringt uns weiter auf dem Weg zur Vollkommenheit."

John Wesley (1703 - 1791)

Ökumene

Die Aufsplitterung der Kirche Jesu Christi in viele verschiedene Kirchen und Gemeinschaften ist ein grosses Hindernis für ihren Auftrag in dieser Welt, die Botschaft des Evangeliums unter den Völkern glaubwürdig zu verkündigen.

 

Mit dem Wort „Ökumene“ wird eine weltweite Bewegung bezeichnet, die sich für die Einheit der Christen und deren Zusammenarbeit einsetzt. Die Einheit der Christen ist begründet in der theologischen Überzeugung, dass alle Gläubigen Glieder des einen Leibes Christi sind. Die Einheit der Christen ist also nicht eine Möglichkeit, wofür oder wogegen man sich entscheiden könnte. Sie ist vielmehr die in Jesus Christus schon begründete und bestehende Einheit, die als Geschenk empfangen und zum Ausdruck gebracht werden soll. Aus diesem Grund ist die Ökumene ein zentraler Bestandteil der Arbeit und der Verkündigung der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK).

Engagement für die Einheit

Bei der Unterzeichnung der Charta Oecumenica, einer Selbstverpflichtung der Kirchen zur Einheit, war stets auch die EMK dabei (hier: 2008 in St. Gallen). Foto: Regina Kühne

Die EMK antwortet auf die theologischen, biblischen und praktischen Aufträge und Herausforderungen im Hinblick auf die Einheit der Christen, indem sie sich selbst ernsthaft der Einheit der Christen verpflichtet fühlt und sich nach Kräften dafür auf lokaler, nationaler und weltweiter Ebene einsetzt. So ist die EMK Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz“ (AGCK-CH), sie arbeitet in kantonalen AGCKs mit und engagiert sich in den jeweiligen ökumenischen Gremien vor Ort. Auf europäischer Ebene ist die EMK Mitglied der „Konferenz Europäischer Kirchen“ (KEK) und auf Weltebene gehört sie zu den Gründungsmitgliedern des „Ökumenischen Rats der Kirchen“ (ÖRK), der seinen Sitz in Genf hat. Darüberhinaus pflegt die EMK zahlreiche weitere zwischenkirchliche Beziehungen. So ist sie Mitglied im „Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund“ (SEK), arbeitet in der „Schweizerischen Evangelischen Allianz“ (SEA) und dem „Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden“ (VFG) mit.

Bereit zum Dialog

Methodisten sind davon überzeugt, dass das gegenseitige Kennenlernen der Christlichen Kirchen, der Mitglieder und der verschiedenen Dienste und Gaben uns dahin führen kann, dass alle Christen das Heilige Abendmahl miteinander teilen können. Im Wissen darum, dass die Zugehörigkeit zu der je eigenen Denomination (Römisch-Katholisch, Reformiert, Lutherisch, Christkatholisch, Methodistisch, o.a.) immer dem Leben in der Kirche Jesu Christi untergeordnet ist, begrüssen und unterstützen wir die verschiedenen ökumenischen Konsultationen, die multilateralen und bilateralen Dialoge und andere Formen von ökumenischen Vereinbarungen zwischen den Kirchen, die zur Überwindung der Spaltungen zwischen den Kirchen und Nationen beitragen.

 

Sven Büchmeier, E-Mail

United Methodist Church