Sie befinden sich hier: Startseite / Aktivitäten / Zahlstelle (Einlagekasse)

Zahlstelle - die Einlagekasse der EMK

Die Zahlstelle der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz nimmt Einlagen von Kirchenmitgliedern und Freunden entgegen und bietet ihnen die Möglichkeit, Gelder in verschiedenen Kontoformen zinstragend anzulegen.

Zahlstelle - solidarisch, nachhaltig und transparent

Seit über hundert Jahren bietet die EMK-Zahlstelle Einlagekonten zu marktüblichen Zinsen für Mitglieder und Freunde der EMK an. Aber auch EMK-Gemeinden können Geld einlegen.

 

Die Einlagen stellt die Zahlstelle zu einem grossen Teil den Bezirken und Organisationen der EMK Schweiz gegen Zins zur Verfügung. Damit sind Einlegerinnen und Einleger unter dem Dach der Zahlstelle mit der EMK solidarisch. Die eingelegten Mittel dienen einer nachhaltigen Entwicklung der EMK-Gemeinden und der ganzen Kirche in der Schweiz. 

Zahlstelle: Sicherheit hat oberste Priorität

Die Verantwortung für die Geschäftstätigkeit trägt der Zahlstellenausschuss. Für ihn hat die Sicherheit der Gelder, die der Zahlstelle anvertraut wurden, oberste Priorität.

Die internen Vorgaben orientieren sich an den Anforderungen, die laut Gesetz für Banken und die übrigen Finanzinstitute gelten. Dies gilt auch für das Eigen- und Risikokapital der Zahlstelle.

Die EMK Schweiz haftet mit ihrem Vermögen für die Einlagen. Ein weiteres Plus der Zahlstelle gegenüber anderen Finanzinstituten bezüglich Sicherheit: Die Gelder werden nur EMK-intern an Bezirke und gesamtkirchliche Werke sowie an der EMK nahe stehende selbständige Werke ausgeliehen.

Generationenübergreifendes Kontosortiment

Die Zahlstelle bietet Mitgliedern und Freunden der EMK vier verschiedene Kontoarten:

  • Einlagekonto
  • Jugendkonto
  • Seniorenkonto
  • Anlagekonto

Kosten

Sämtliche Leistungen der Zahlstellen sind im Inland für Kundinnen und Kunden gebührenfrei. Die genauen Konditionen für die verschiedenen Kontoarten finden Sie unter folgendem Link.

Interessiert?

Daniel Burkhalter beantwortet gerne Ihre Fragen während der Geschäftszeiten am Telefon. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz

Zahlstelle

Badenerstrasse 69

Postfach 1328

8021 Zürich 1

Tel. 044 299 30 81

Fax 044 299 30 89

E-Mail

PC 80-32 500-6

Lange Geschichte

2008 konnte die Zahlstelle der EMK ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Sie entstand, als man die heutige Kapelle in Zürich 4 bauen wollte.

 

1908 plante die stark wachsende Methodistenkirche in Zürich Aussersihl den Neubau der grossen Kapelle der heutigen EMK Zürich 4. 200'000 Franken an Darlehen – damals ein unvorstellbar hoher Betrag – waren dafür nötig. Deshalb eröffnete die Christliche Vereinsbuchhandlung Zürich (CVB), die damals für die nötigen finanziellen Sicherheiten der Methodistenkirche in der Schweiz sorgte, im Laufe des Jahres 1908 ein Konto und rief die Kirchenglieder dazu auf, für Bauprojekte „kleinere und grössere“ Darlehen zu gewähren. Daraus entstand die heutige Zahlstelle der EMK, deren ursprüngliches Konzept sich bis heute bewährt hat.

 

„Die Einleger haben keinen Schaden und die Kirche hat einen Nutzen davon“, hiess es im Jahresbericht 1908/09 der CVB über die Eröffnung der Zahlstelle. Schon damals orientierte sich deren Zinsfuss an demjenigen „der kantonalen zürcherischen Sparkasseneinlagen“. Während Jahrzehnten wurden die laufenden Geschäfte der Zahlstelle über die CVB-Buchhaltung geführt. Sogar die Leitungen der CVB und der Zahlstelle waren zum Teil in einer Person vereinigt. Erst in den 60er-Jahren erfolgte die Entflechtung der beiden Werke.

 

In der Folge der Hypothekenkrise von 1989 mussten sich die Schweizer Banken vermehrt kritischen Fragen der Bankkunden nach der Bonität ihrer Spargelder stellen. Obschon die Zahlstelle der EMK von diesen Ereignissen nicht direkt betroffen war, gingen ihre Verantwortlichen immer mehr dazu über, die Geschäfte nach banküblichen Kriterien abzuwickeln. Dem Gläubigerschutz wurde damit noch höhere Priorität als bis anhin eingeräumt.

United Methodist Church