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Zahlstelle - die Einlagekasse der EMK

Die Zahlstelle der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz nimmt Einlagen von Kirchenmitgliedern und Freunden entgegen und bietet ihnen die Möglichkeit, Gelder in verschiedenen Kontoformen zinstragend anzulegen. Im vergangenen Jahr vertrauten rund 1700 Einlegerinnen und Einleger mit einem Anlagevolumen von stolzen 34.8 Mio. Franken ihr Geld der Zahlstelle an. Sie erhalten dafür einen Zins, der sich an den Marktverhältnissen orientiert.

Ein Werk der Solidarität

Im April 2010 konnte die EMK in Sevelen dank eines Darlehens der Zahlstelle neue Räumlichkeiten beziehen.

Die Zahlstelle lebt vom Geben und Nehmen: Einzelpersonen und ganze Bezirke legen Geld ein, damit andere Bezirke und Werke der EMK Darlehen für ihre Bauvorhaben und Projekte beziehen können. So konnten beispielsweise in den letzten Jahren in Kloten, Belp, Solothurn und Interlaken Kapellen renoviert bzw. ausgebaut werden. Eine Renovation in Bern ist im Gang, weitere Projekte sind in Bäretswil und Oerlikon geplant.

Weiter unterstützt die Zahlstelle aus ihrem Gewinn Projekte der EMK. Zum Beispiel spendet die Zahlstelle Jahr für Jahr an die Gehälter der Pfarrer in Mitteleuropa und dem Balkan und an Projekte von Connexio.

Sicherheit hat oberste Priorität

Die Verantwortung für die Geschäftstätigkeit trägt der Zahlstellenausschuss. Für ihn hat die Sicherheit der Gelder, die der Zahlstelle anvertraut wurden, oberste Priorität. Die interne Organisation orientiert sich an den Anforderungen, die laut Gesetz für Banken und die übrigen Finanzinstitute gelten.

Die Zahlstelle verfügt über ein sehr gutes Reservepolster. Darüber hinaus haftet das Vermögen der EMK Schweiz für alle Verbindlichkeiten. Ein weiteres Plus der Zahlstelle gegenüber anderen Finanzinstituten bezüglich Sicherheit: Die Gelder werden nur EMK-intern an Bezirke und gesamtkirchliche Werke sowie an der EMK nahe stehende selbständige Werke ausgeliehen.

Bedürfnisgerechtes Kontosortiment

Die Zahlstelle bietet Mitgliedern und Freunden der EMK vier verschiedene Kontoarten:

  • Einlagekonto
  • Jugendkonto
  • Seniorenkonto
  • Anlagekonto

Sämtliche Leistungen der Zahlstellen sind für Kundinnen und Kunden gebührenfrei. Die genauen Konditionen für die verschiedenen Kontoarten finden Sie unter folgendem Link.

Interessiert?

Gisbert Dörr beantwortet gerne Ihre Fragen zum Kontosortiment und den Konditionen der Zahlstelle.

 

Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz

Zahlstelle

Badenerstrasse 69

Postfach 1344

8026 Zürich

Tel. 044 299 30 81

Fax 044 299 30 89

E-Mail

PC 80-32 500-6

Lange Geschichte

2008 konnte die Zahlstelle der EMK ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Sie entstand, als man die heutige Kapelle in Zürich 4 bauen wollte.

 

1908 plante die stark wachsende Methodistenkirche in Zürich Aussersihl den Neubau der grossen Kapelle der heutigen EMK Zürich 4. 200'000 Franken an Darlehen – damals ein unvorstellbar hoher Betrag – waren dafür nötig. Deshalb eröffnete die Christliche Vereinsbuchhandlung Zürich (CVB), die damals für die nötigen finanziellen Sicherheiten der Methodistenkirche in der Schweiz sorgte, im Laufe des Jahres 1908 ein Konto und rief die Kirchenglieder dazu auf, für Bauprojekte „kleinere und grössere“ Darlehen zu gewähren. Daraus entstand die heutige Zahlstelle der EMK, deren ursprüngliches Konzept sich bis heute bewährt hat.

 

„Die Einleger haben keinen Schaden und die Kirche hat einen Nutzen davon“, hiess es im Jahresbericht 1908/09 der CVB über die Eröffnung der Zahlstelle. Schon damals orientierte sich deren Zinsfuss an demjenigen „der kantonalen zürcherischen Sparkasseneinlagen“. Während Jahrzehnten wurden die laufenden Geschäfte der Zahlstelle über die CVB-Buchhaltung geführt. Sogar die Leitungen der CVB und der Zahlstelle waren zum Teil in einer Person vereinigt. Erst in den 60er-Jahren erfolgte die Entflechtung der beiden Werke.

 

In der Folge der Hypothekenkrise von 1989 mussten sich die Schweizer Banken vermehrt kritischen Fragen der Bankkunden nach der Bonität ihrer Spargelder stellen. Obschon die Zahlstelle der EMK von diesen Ereignissen nicht direkt betroffen war, gingen ihre Verantwortlichen immer mehr dazu über, die Geschäfte nach banküblichen Kriterien abzuwickeln. Dem Gläubigerschutz wurde damit noch höhere Priorität als bis anhin eingeräumt.

United Methodist Church